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Meine Seele
Martina vom Hövel

01. Wie ein Adler
02. Meine Seele
03. Das ist der Traum
04. Wie geht das
05. Flieg mit dem Wind
06. Mein Weg
07. Ich traue mich
08. Mein Kellerkind
09. Die Wunder um dich
10. Halt mich zärtlich
11. Rose of Love
12. Mit der Mondin
13. Aus eigener Kraft
14. Tiefe Quellen
15. An dem Ort angekommen
16. Für Birgit
(gest. 15.08.2002)


Ich lade Euch ein, mit mir zu singen.
Viel Freude dabei.

zum downloaden
Meine Seele - Texte - pdf-datei




wie ein adler
wie ein adler kann ich fliegen
breit meine flügel aus
wie ein adler kann ich sehen
vom höchsten punkte aus
wie ein adler lass ich mich tragen
vom wind der mich berührt
und ich fliege, ich fliege, ich fliege zu mir
und ich fliege, ich fliege, ja ich fliege auch zu dir

wie ein adler bin ich alleine
mit der sonne die mich wärmt
wie ein adler muß ich mich lösen
vom felsen der mich hält
wie ein adler lass ich mich tragen
vom wind der mich berührt
und ich fliege, ich fliege, ich fliege zu mir
und ich fliege, ich fliege, ja ich fliege auch zu dir

wie die adler können wir fliegen
breiten unsre flügel aus
wie die adler können wir fliegen
zur sonne hoch hinaus
wie die adler werden wir getragen
vom wind der uns berührt
und wir fliegen, wir fliegen, wir fliegen wie s uns bestimmt
und wir fliegen, wir fliegen

und zwei federn bleiben zurück




meine seele

sie kann spüren
dass dort irgendetwas ist
etwas altes, wohlbekanntes
das sich noch nicht greifen läßt
wie durch nebel kann ich sehen
spür, wie es immer näher rückt
und ich wünsch mir durchzugehen
und dass der mut mich nicht verläßt

möchte aushalten, wenn es weh tut
möchte geduldig mit mir sein
möchte hinschauen und annehmen
diesen langverlornen teil
möchte ihn in die arme nehmen
und ihn wiegen wie ein kind
denn ich beginne zu verstehen
dass ich es selbst war
die einst ging




das ist der traum

das ist der traum
der wirklichkeit werden möchte
er singt sein lied in mir
ich bin berührt von den worten
und erkenn eine alte melodie

ich hör den traum
der wirklichkeit werden möchte
er singt sein lied in mir
und ich versteh seine worte
und entdeck meine eigne melodie

ich hör meinen traum
ich sing meinen traum
vertraue der stimme in mir

komm mit zum traum
der wirklichkeit werden möchte
ja er singt sein lied auch in dir
lass dich berührn von den worten
und erkenn diese alte melodie

vertrau dem traum
der wirklichkeit werden möchte
denn er singt sein lied in dir
drum stimme ein in die worte
und entdeck deine eigne melodie

hör deinen traum
sing deinen traum
vertraue der stimme in dir

leb deinen traum




wie geht das

wie geht das
den eignen weg zu finden
wie geht das
den nächsten schritt zu tun
wie geht das
der stimme zu vertrauen
die leise
in meinem herzen ruft




flieg mit dem wind


flieg mit dem wind
flieg hoch hinaus
lass dich fallen
breit deine flügel aus

spüre den fels
auf dem du stehst
er wird dich tragen
wohin du auch gehst

lausche dem meer
hör was es spricht
bewahr´es tief in
vergiss es nicht




mein weg

fragen um fragen
in meinen gedanken
die antwort darauf
fällt mir unendlich schwer
soll ich weiter gehn oder
alles so lassen
was mach ich mit diesem
karussell in mir

mir wird es ganz schwindlig
wenn ich daran denke
was kommen wird und
was vielleicht dann geschieht
kann ich die verantwortung
wirklich so tragen
oder ist es nicht besser
wieder umzudrehn

doch mir ist ganz bewusst
dass ich ihn gehen muss
meinen weg
ganz allein
dass ich ihn gehen muss
von anfang bis zum schluss
jeder schritt
muss meiner sein

was mich heut noch hält
sind die alten geschichten
was darf ich
was soll ich
was müsste ich tun

wann wag ich
das bild einzureißen
das da ist
und laut ja zu sagen
zu dem was ich tu

die angst überwinden
ich könnte verschwinden
wenn ich dir erlaube
mir ganz nah zu sein
dir anzuvertrauen
wo ich mich nicht traue
den weg einzuschlagen
der deutlich vor mir liegt

wann wird mir ganz bewusst....

wohin ich auch gehe
und was ich auch sehe
selbst dort wo ich es nicht
versteh
will ich mich bereiten
mich öffnen und zeigen
mit allen gefühlen
mit freude angst und schmerz

der ruhe der stimme
und dem tiefen wissen

die in mir ganz da sind
wenn ich bei mir bin
den platz mehr zu geben
bewusster zu leben
um sie deutlich zu spüren
die große kraft in mir

denn mir ist ganz bewusst...

und manchmal geh ich nicht allein
manchmal bist du dabei


doch mir ist ganz bewusst...

jeder schritt wird meiner sein




ich traue mich

da gibt es ecken und kanten
ja auch alte narben
und seiten komm zum vorschein
die ich an mir selbst nicht mag
große ängste und lügen und manch heimlichkeiten
die summe der erfahrung macht sich noch immer breit

doch ich traue mich
ja ich traue mich
ja ich traue mich
auch das von mir zu zeigen
ja ich traue mich
ja ich traue mich
ja ich traue mich
mir zu vertraun

neue wege zu gehen
die ich noch nicht kenne
sie zeigen mir die grenzen
und sie fordern mich heraus
denn wo so manche steine
noch auf dem weg liegen
das muss ich mich erst trauen
bin vielleicht mal nicht bereit

doch ich traue mich....




mein kellerkind

mein kellerkind ist ausgezogen
hinaus in die weite welt
die türe und die fenster sind geöffnet
und durch mein zimmer weh ein neuer wind

und mit dir tanz ich barfuß durch die wiese
lass seifenblasen steigen und wünsche mir
dass mein zimmer von den farben und den klängen
der liebe und des lebens durchflutet wird

so lange zeit hat es mich begleitet
manch dunkle stunde mit mir verbracht
die wurzeln sind ganz tief gewachsen
und sie zu lösen kostet mich viel kraft

doch mit dir tanz ich barfuß auf der wiese...

verborgen in ganz tiefen ecken
dort holte es mich immer wieder hin
und keiner konnt mich dort besuchen
denn dort ließ ich niemanden hin


doch mit dir tanz ich barfuß auf der wiese...




die wunder um dich

die wunder um dich sie sind ganz leise
sie lächeln dir zu und sie hoffen ganz fest
dass du sie bemerkst dich berühren lässt
und lächelst ganz still und leise

die knospe im frühling ein schmetterling
die sonne die am horizont versinkt
das lachen eines clowns und der erste kuss
und ein mädchen das sich im tanze dreht

bei sommerregen barfuß durch das gras
mit seifenblasen auf die reise gehn
bei klarer sicht auf hohen bergen stehn
den adler bei seinem flug zu sehn

die wunder um dich sie sind ganz leise...

der regenbogen der von hoffnung spricht
denn nach jedem regen folgt der sonnenschein
das leise lied das tief mein herz berührt
und mir erlaubt zu sehen was du sonst nicht zeigst

ein lagerfeuer das die nacht erhellt
die mondin die unsern schlaf bewacht
der blick in deine augen und deine hand
und das wissen genau so ist´s gedacht

die wunder um dich sie sind ganz leise...




halt mich zärtlich

halt mich zärtlich halt mich fest
in deinen armen
halt mich zärtlich halt mich fest
ganz nah bei dir
halt mich zärltich halt mich fest
in deinen armen
halt mich zärlich halt mich fest
das brauch ich heut so sehr

manchmal fehlen mir die worte
mein herz ist ganz schwer
ich weiß du bist da
doch der weg zu dir fällt mir schwer
ich habe angst und bin gefangen
gedanken drehn sich im kreis
tränen in meinen augen
und mein herz das ruft ganz leis

halt mich zärtlich halt mich fest...

und dann siehst du mich an
kommst auf mich zu
ich spüre deinen arm
und hör deiner stimme zu
ich hör die worte die ich dachte
spür den wunsch auch in dir
ich weiß es ist nicht einfach
doch du wagst es und sagst zu mir

halt mich zärtlich halt mich fest...




rose of love

du hast sie mir geschenkt
die rose der liebe
und ich hab sie genommen
in einem augenblick
nun breitet sie sich aus
mit ihren süßen düften
inmitten meines herzens
my rose of love




mit der mondin


die mondin sie lächelt mich an
zieht mich ganz und gar in ihren bann
die mondin sie lächelt mich an
flüstert leise dein weg er fängt hier an
und ich löse mich aus deinem arm
undmit tränen sehe ich dich an
jetzt zu gehen das fällt mir unsagbar schwer
doch ich weiß meine weg er ruft nach mir
ja ich weiß mein weg er ruft nach mir

mit der mondin geh ich durch die nacht
große ängste was das mit mir macht
doch die mondin sie flüstert mir zu
deine schritte geh sie ganz in ruh
geh mit mir am rand der klippe entlang
geh zum meer und hör den uralten gesang
bis am horizont sich dann schon bald die sonne zeigt
und immer höher steigt
ja und immer höher steigt


die sonne scheint mir ins gesicht
schenkt mir wärme hüllt mich in ihr licht
mein herz ist voller glück
und ich geh den weg zurück
und am fenster da stehst du
siehst mich an lächelst mir zu
und ich weiß warum ich gehen musste dieses stück
nur für diesen augen-blick
allein für diesen augen-blick




aus eigener kraft

stehe
stehe und spür den herzschlag der erde
stehe
stehe und spüre deine eigne kraft

brenne
brenne und spür die wärme deiner liebe
brenne
brenne und leb die kraft der liebe in dir

fließe
fließe zum meer und tanze mit den wellen
fließe
fließe und spür die kraft der wellen in dir

fliege
fliege davon auf flügeln des vertrauens
fliege
fliege davon aus eigener kraft

stehe
brenne
fließe
flieg
aus eigener kraft




tiefe quellen

tiefe quellen verborgen in mir
war´n schon immer da
tiefe quellen sie leuchten in mir
hell und wunderbar
hatte den weg bisher noch nicht gewagt
aus angst furcht und aus scham
doch gestern da war dieser nebel dann fort
und ich staunte was ich dort sah
tief in mir tief in mir
ganz tief in mir
tief in mir




an dem ort angekommen


an dem ort angekommen
wo die angst mich nicht besiegt
wo ich die sicherheiten spüre
die ich brauch zum nächsten schritt
an dem ort angekommen
wo ich mich nicht verlier
um wieder zu erfahren
dieser ort er ist in mir




für birgit -
gest. 15.08.2002

einen rosengarten
hast du mir oft geschenkt
in allen bunten farben voller pracht
und heute steh ich hier
und hab zum abschied dir
eine rose mitgebracht

und dann scheint mir die sonne
ganz zärtlich ins gesicht
und der wind er spielt mit meinem haar
ein eichhörnchen springt
ganz munter durch die welt
und ich spüre dich ganz nah

so vieles was du mir gegeben hast
das werde ich vermissen - sicherlich
doch trost ist in mir
wenn ich in meinem herzen spür
dass die liebe niemals stirbt

und dann scheint mir die sonne....
© martina vom hövel 2011
info[at]martinavomhoevel.de